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Der bessere Rhein-Ruhr-Express (RRX)
Die Bahn fürs ganze Land
6. Infrastruktur 3
Maßnahmen an den Streckenabschnitten

Hauptbahnhof Duisburg

Der Duisburger Hbf muss dringend "sortiert" werden. Obwohl sowohl im Norden als auch Süden die Strecken niveaufrei ausfädeln, sind kaum Parallelein- oder -ausfahrten möglich.

Das Gutachten des Bundes sieht daher folgende Sortierung vor, die eine kreuzungsfreie Ein- und Ausfahrt ermöglichen: innen die Züge von/nach Rheinhausen, dann die S-Bahn S 1, dann je zwei Bahnsteigkanten je Richtung für den RRX und außen je zwei Bahnsteigkanten je Richtung für den Fernverkehr. An Gleis 1 kann darüber hinaus weiterhin Der Wedauer kehren. Die aus Richtung Oberhausen endenden Züge kehren dann in Gleis 8 oder 6 unter Kreuzung der S-Bahn-Gleise.

Im Abzweig DU-Kaiserberg werden im Zuge des ESTW-Umbaus alle Weichen entfernt. Dabei entsteht im Gegensatz zu heute ein symmetrischer Aufbau, indem die Züge aus Mülheim unter den Gleisen aus Oberhausen hindurch geführt werden. Damit fällt allerdings die konfliktfreie Verbindung zwischen Gleis 1 und Oberhausen weg, so dass eine fahrplanmäßige Durchbindung DU-Wedau -- Oberhausen sehr erschwert wird.

Strecke und Bahnhöfe zwischen Duisburg und Düsseldorf

Die Strecke ist derzeit vier- bis sechsgleisig ausgebaut. Im Osten liegen die beiden durchgehenden Ferngleise, die mit 200 km/h befahren werden können. Zwischen Düsseldorf-Unterrath und Düsseldorf Hbf folgen dann die zweigleisige S-Bahn-Stammstrecke und zwei Ortsgleise. Nördlich von Unterrath münden die Ortsgleise, die von langsameren Regionalzügen und teilweise von in Düsseldorf endenden Fernzügen genutzt werden, niveaugleich in die S-Bahn-Gleise. Nördlich von DU-Großenbaum gibt es wieder zwei Ortsgleise, die jetzt allerdings westlich und östlich der S-Bahn liegen. Das Ortsgleis in Richtung Duisburg ist nicht durchgehend, sondern mündet nördlich des Haltepunktes DU-Buchholz wieder in das S-Bahn-Gleis.

Während an den Ferngleisen praktisch keine Maßnahmen notwendig sind, ist ein Bau von zwei durchgehenden Ortsgleisen dringend notwendig und im Gutachten des Bundes auch vorgesehen. Zwischen Unterrath und Großenbaum ist der Platz weitgehend vorhanden. Eine niveaufreie Kreuzung der zweigleisigen S-Bahn-Strecke mit dem Ortsgleis Richtung Duisburg ist in Höhe des ehemaligen Haltepunkts Kalkum vorgesehen.

Aufwändiger ist der Bau des sechsten Gleises nördlich von DU-Buchholz, wenn der Zugverkehr während des Baus möglichst wenig behindert werden soll. Das Gutachten des Bundes sieht hier vor, das Überwerfungsbauwerk neuzubauen, so dass das Ferngleis Richtung Düsseldorf zukünftig vier statt zwei Gleise unterquert.

Der Flughafenbahnhof ist bereits für zwei Bahnsteigkanten der Ortsgleise vorbereitet. Dabei sollten dann die S-Bahn-Bahnsteige auf 96 cm erhöht werden. Im Fernbereich hat er eine Bahnsteigkante je Richtung am Überholgleis, während die durchgehenden Hauptgleise Schnellfahrgleise ohne Bahnsteig sind. Diese auch mit Bahnsteigen auszustatten würde sehr aufwändige Umbauarbeiten (fast Abriss und Neubau) des Flughafenbahnhofs erfordern. Das Gutachten des Bundes sieht zahlreiche neue Weichenverbindungen vor, um im Störungsfall flexibel reagieren zu können. Während der Bahnhof heute betrieblich in zwei Teile zerfällt, sind dann Ein- und Ausfahrten nach/von Gleis von/zu allen Streckengleisen möglich.

Hauptbahnhof Düsseldorf

Der Düsseldorfer Hbf gliedert sich streng in drei Teile:

Im Osten die Ferngleise Duisburg - Köln und die Autozuggleise.
In der Mitte der S-Bahn-Bereich.
Im Westen die Strecke Neuss - Wuppertal und die Ortsgleise Richtung Duisburg.

Bisher sind Überleitungen zwischen den drei Teilen nur mit (vielen) Fahrstraßenkreuzungen möglich. Die Schaffung einer niveaufreie Ein-/Ausfahrt von Köln in den westlichen Bahnhofsteil ist hier eine sinnvolle Forderung.

Das Gutachten des Bundes sieht vor, die RRX-Linien von/nach Köln niveaufrei in den Westteil einzuführen und dann bis Duisburg über die Ortsgleise vekehren zu lassen. Der Westteil des Hbf soll dazu komplett umgebaut werden und einen weiteren Bahnsteig erhalten.

Fast alle Ein- und Ausfahrten erfolgen als Langsamfahrt. Hier kann durch Optimierung der Weichenstraßen und ein verbessertes Signalsystem eine erhebliche Beschleunigung erfolgen.

Strecke und Bahnhöfe Düsseldorf und Köln

Die Strecke ist bis Köln-Mülheim zweigleisig mit Überholgleis im Bahnhof Leverkusen Mitte. Dazu kommt die parallele S-Bahn-Strecke, die zweigleisig, auf den Teilstücken zwischen Langenfeld und Leverkusen-Rheindorf und von Leverkusen Mitte bis kurz vor dem Halt Bayerwerk eingleisig ist.

Da die Fernstrecke bis Köln-Mülheim überwiegend für 200 km/h ausgebaut ist und der Regionalverkehr zwischen Düsseldorf Hbf und Köln-Mülheim zwei zusätzliche Halte bedient, unterscheiden sich hier die Fahrzeiten erheblich (ICE ca. 13 Minuten, RE 22 Minuten).

Zur Entzerrung sieht das Gutachten des Bundes zwei zusätzliche Ortsgleise von Düsseldorf Hbf (Westteil) nach Düsseldorf-Reisholz vor, die dort niveaufrei in die Ferngleise einmünden. Dies ermöglicht, den langsameren Regionalverkehr aus Köln bereits in Benrath von der Fernbahn zu nehmen und bis Duisburg separat zu führen. Zwischen Düsseldorf Hbf (Westteil) und Oberbilk gibt es hier bereits Gleise, die in das Betriebswerk führen, 700 m weiter liegt dann bereits die eingleisige Güterzugstrecke D-Lierenfeld -- D-Reisholz parallel auf der Westseite, die mitbenutzt werden kann.

Außerdem ist der durchgängig zweigleisige Ausbau der S-Bahn vorgesehen. Er ermöglicht ein Ausweichen der Regionalzüge auf die S-Bahn-Trasse im Störungsfall und stabilisiert den Betriebsablauf der S-Bahn-Linie 6.

Knoten Köln

Der Knoten Köln ist heute der schlimmste Engpass im NRW-Schienennetz.
Die Kapazität des Hauptbahnhofes und der Hohenzollernbrücke ist zu gering für den Regional- und Fernverkehr.
Der ICE-Verkehr verstopft dieses Nadelöhr seit Eröffnung der Neubaustrecke Köln -- Frankfurt zusätzlich, da viele Züge von Frankfurt ins Ruhrgebiet die Hohenzollernbrücke zweimal überqueren und im Hbf Kopf machen müssen.

Die kreuzungsfreien Ein- und Ausfädelung vom Bahnhof Köln-Messe/Deutz(tief) in die Hauptstrecke nach Düsseldorf ist inzwischen fertiggestellt. Um mehr ICE-Züge komplett rechtsrheinisch zu führen ist der fahrgastgerechte Ausbau von Köln-Messe/Deutz notwendig, um dort Korrespondenz-Anschlüsse des Fernverkehrs zwischen dem oberen und dem unteren Bahnhofsteil zu ermöglichen.

Notwendig ist noch die Fertigstellung der kreuzungsfreien Ein- und Ausfädelung der Schnellstrecke nach Frankfurt zwischen Steinstraße in Porz und Abzweigung Gummersbacher Str. Dies ist dringend in Angriff zu nehmen, wenn in den nächsten Jahren der Schnellverkehr von Düsseldorf über Deutz nach Frankfurt weiter verdichtet wird.

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Veröffentlicht am 28.01.2011 | 18.826 Klicks

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